Wenn es passiert, passiert es. Mitmachen. Denken bis zur nächsten Ampelkreuzung. Hangeln durch den Hochseilgarten.
Einfach Leben leben eben.

Montag, 16. April 2007

Wider die Schweberei

Manche Zustände sind alles andere als schwebend oder gehen gar über diese hinaus. Jedenfalls sind sie aber nicht eben dieser schwebende, der die notwendige Bedingung dieser www-Entäußerungen ist...Deshalb ist hier nichts los, was nun aber glücklicherweise durch das Feststellen des Nichts-Los-Seins aufgelöst worden ist...und doch irgendwie nicht...Dialektik oder Paradoxon oder...?

Dienstag, 3. April 2007

Und immer wieder: Das BEZIEHUNGSGEFLECHT --- Herzlich willkommen im groben Leinen Oder wie wasche ich Mischgewebe?

Manchmal weiß man einfach nicht: Denkt man nun zu viel nach oder zu wenig oder einfach nur über das Falsche. Und sagen kann es ein anderer ja auch nicht so recht. Ganz einfach ist das nicht. Und dann macht man eben so Sachen und kann nicht an sich halten und sagt was. Genau: Und sagt was. So, und dann ist es nämlich passiert. Sobald jemand da ist, der das aufnehmen kann und es im Anschluss daran interpretiert, ist man in Erscheinung getreten. Und dann ist es zu spät. Und dann nimmt alles seinen Lauf. Und dann kann man nichts dagegen machen. Man hat sich einmal eingeschaltet. Und das hängt dann ewig an der Person, die sich andere konstruieren und welche die eigene sein soll. Ist ja eigentlich ganz nett, wenn man sich selbst auch immer wieder mal anders zu Ohren bekommt und sich dann in Frage stellt. Im Beziehungsgeflecht wird mit dem In-Erscheinung-Getretenen und dem In-Erscheinung-Getretenem irgendwas gemacht. Irgendwas. Und das kann man nicht kontrollieren. Und das kann man manchmal auch einfach nicht wissen. Und dann steht man da. Und dann bleibt festzustellen, dass sich die Erde eben dreht.
Und dann wird's schwierig, fragt man sich, ob der Morgenstern nun der Abendstern ist, der Abendstern der Morgenstern oder nicht oder vielleicht doch...Und dann hat man vielleicht wieder gedacht, aber was soll's, man kann ja die anderen fragen. Und Spaß könnte man dabei irgendwann vielleicht auch haben, so richtig Spaß, nicht nur ein Schmunzeln, denn was ist ein Schmunzeln gegen so einen richtigen Lacher? --- Und schon gar keine Ironie oder so einen Kram...Was soll man damit auch anfangen? Außerdem verlangt Ironie eine geschaffene Grundlage. Und wer will die schon? Ui, was Grundlegendes, nein, das geht nun wahrlich nicht. Oh, dann könnte man sich ja vielleicht auch verlassen --- auf jemanden verlassen; von etwas verlassen sein. Tja, einfach ist das nicht.


Samstag, 31. März 2007

Durchblicken

Manchmal muss man sich auf der Suche nach dem Durchblick dem Wischen und Wischen, vielleicht auch dem Kratzen und Kratzen oder auch dem Vor-Einen-Baum-Fahren oder dem Vor-Ein-Ordnungszeichen-Fahren hingeben und nebenbei noch hoffen, dass die Sehkraft bis zum Erreichen der Möglichkeit des zu Erreichenden nicht allzu stark nachgelassen hat.

Mittwoch, 21. März 2007

Irgendwie schon tragisch...

Manchmal befindet man sich einfach so in einem Dazwischen: abgestoßen von der Massenkompatibilität [ja, da ist es endlich...] und dem Eigenen zugleich.

Sonntag, 18. März 2007

dagegen

Hübsch ist es, die eigenen Grenzen zu kennen.
Schmerzhaft kann es jedoch sein, diese zu erfahren.

Montag, 5. März 2007

Doof ist nicht,...

...wenn man an den Aufgaben scheitert. Doof ist das Scheitern am Selbst.

Mittwoch, 28. Februar 2007

Samstag, 24. Februar 2007

Der gute Bischof

ESSE EST PERCIPI.

Donnerstag, 22. Februar 2007

... ... ...

Man sollte öfter einen Kopfstand machen.

Dienstag, 20. Februar 2007

Alles nur ... ... ...

... ... ... KOPFSACHE

Dienstag, 30. Januar 2007

Einen guten Morgen auch...

Das Leben ist kein Wunschkonzert.
ich wollt noch so viel machen
jetzt ist der tag schon aus
so viele wichtige sachen
heut nicht, ich bleib zu haus
hab drei bestseller geschrieben
und vier staudämme gebaut
so viel käse gerieben
so viele ohren abgekaut

meine jets sind nur so rumgejettet
von hier über münchen nach mailand
UND ICH HAB WIEDER NICHT DIE WELT GERETTET
dann macht's halt ein anderer heiland
es ist gut, es gut, es ist gleich vorbei
kein tamtam und kein heiopei
es ist gut, ich zähle schafe
bis ich endlich schlafe
wann kommt der sandmann mit dem sand und fährt mein boot
an die wand
wann kommt der sandmann mit dem sand und fährt mein boot
an die wand

der ätna ist erloschen
die friteusen auf standby
auch im fernen baikonur haben die raketen heute frei
und das böse macht jetzt heijah
im mund des menschhais
nur ein nimmermüder hammerwerfer dreht sich noch im kreis

meine jets sind nur so rumgejettet
von hier über münchen nach mailand
UND ICH HAB WIEDER NICHT DIE WELT GERETTET
dann macht's halt eine anderer, macht's halt ein anderer
es ist gut, es ist gut, es ist gleich vorbei
kein tamtam oder heiopei
es ist gut, ich zähle schafe
bis ich endlich schlafe
wann kommt der sandmann mit dem sand und fährt mein boot
an die wand
wann kommt der sandmann mit dem sand und fährt mein boot
an die wand [, Herr Grebe?]

Samstag, 27. Januar 2007

Glück & Glückseligkeit

Glück und Glückseligkeit sind nicht einfach so ganz kleine Dinge. Klar, kleine Dinge können glücklich machen, vielleicht sogar nur die kleinen so ganz, ganz richtig. Aber Glück und Glückseligkeit - das sind nicht einfach so kleine Dinge. Streben kann man nach ihnen, doch ist fraglich, ob das Ergebnis am Ende Glück oder Glückseligkeit genannt werden kann, wenn man stets sehr fest an der Erlangung ihrer arbeitet. Ist nicht vielmehr ein ständiges Streben, was nicht im Vordergrund des täglichen Denkens und Handelns steht, das, was zum Glück und irgendwann zur Glückseligkeit führt? Ist Glück nicht das, was wenigstens schon ein bisschen da war vor dem Moment, in dem es ganz plötzlich und unvermittelt bemerkt wird?

Donnerstag, 25. Januar 2007

Wer schreibt schon schneller als die Zeit? Wer schreibt schneller als die Geschichte?

Samstag, 20. Januar 2007

Die Unwissenheit mutet uns zuweilen die großen Qualen zu.
Das Sein im Nicht-Wissen lässt jedoch Platz für Hoffnung.
Handlungen werden notwendig, eh Hoffnungen zerstört werden durch das Suhlen in hoffnungsvollem Nicht-Wissen.

Freitag, 19. Januar 2007

Gerade habe ich gemerkt, dass die Welt noch da ist, ich demnach zweifellos auch.

Donnerstag, 18. Januar 2007


Es ist schon witzig: Pläne werden gemacht und Hoffnungen gehegt. Dann kommt der Wind und plötzlich ist alles anders. Man fällt zurück auf sich selbst und muss das Andersdenken beginnen. Gar nicht so einfach ist das, denn sich selbst muss man dabei auch noch aushalten. Froh ist, wer dabei mit einem blauen Auge davonkommt...Schließlich scheint dies besser, als von Fallendem und Fliegendem erschlagen zu werden; davor schützt nämlich auch ein schwebender Zustand nicht.
Stürme verletzen wahrscheinlich, machen wirr im Kopf, aber nicht sauber wie Gewitter. Am Tag danach gibt es Gebrochenes. Aber was soll das... Sicherheiten sind nicht das Leben, Bausparvertragspärchen auch nicht.